30. April 2010

Oh, du liebe Rechtschreibung... (Presseschau)


Der Redakteur dieses Blattes ("Der Wecker") hielt sich nicht an die altbekannte Regel "Trenne nie den Blessbock, sonst landest du in Haukes Blog!"



Der Autor dieses Artikels (NWZ) wiederum neigt - jeder Abiturient wird mir zustimmen - zu Neologismen.



Zitat aus dem Wikipedia-Artikel zum Semikolon: "Mit dem Semikolon kann man gleichrangige (nebengeordnete) Teilsätze oder Wortgruppen voneinander abgrenzen. Mit dem Semikolon drückt man einen höheren Grad der Abgrenzung als mit dem Komma und einen geringeren Grad der Abgrenzung als mit dem Punkt aus."
Man mag ja nicht kleinlich sein - aber irgendwie stört es mich. DIe erforderliche Lesepause ist ja schließlich auch verlorene Zeit :P



Man möchte schon fast darum beten, dass es sich um einen Insider handelt - wäre für den/die Adressaten/in sicher nicht peinlich... NICHT



Hier konnte sich Autor Jörg Altmann nicht entscheiden: Neue Rechtschreibung (Ersetzen aller 'ph'-Laute durch 'f') oder alte Rechtschreibung? Ein weit verbreitetes Phänomen übrigens.



Autor Artur Woll kennt sich gut im Deutschen aus: Das positiv wertende "Arbeitstier" ist selbst in wirtschaftlicher Fachliteratur nicht salonfähig, während der abwertende Faulenzer durchaus ohne Anführungszeichen als salopp angesehen und benutzt werden darf.

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